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Hochschule 9. April 2026 8 Min. Lesezeit

Telefonakquise für Hochschulen: Studierendengewinnung und B2B-Partnerschaften

Wie private Hochschulen per Telefon Studierende gewinnen und Unternehmenspartnerschaften aufbauen. Admissions-Prozess, Gesprächsstruktur und Power Dialer.

3x
höhere Einschreibungsquote bei Kontaktaufnahme innerhalb von 24h nach Interessensbekundung
+40-60%
Steigerung der Einschreibungsquote durch systematische Telefonnachverfolgung vs. nur E-Mail
+200%
mehr Interessenten pro Tag kontaktiert mit Power Dialer im Admissions-Team

Private Hochschulen und Business Schools stehen in einem harten Wettbewerb um Studierende. Wer ein Kontaktformular ausfüllt, informiert sich oft gleichzeitig bei drei bis fünf Einrichtungen. Der Unterschied zwischen einer vollen und einer halbleeren Kohorte liegt häufig nicht im Programm — sondern in der Geschwindigkeit und Qualität der telefonischen Nachverfolgung.

Dieser Leitfaden zeigt, wie Admissions-Teams und B2B-Vertriebsabteilungen von Hochschulen das Telefon systematisch einsetzen — für die Studierendengewinnung und für Unternehmenspartnerschaften.

3xhöhere Einschreibungsquote bei Kontakt innerhalb von 24h
+40-60%Einschreibungsquote mit systematischer Telefonnachverfolgung
+200%mehr Interessenten pro Tag kontaktiert mit Power Dialer

Im Wettbewerb um Studierende gewinnt nicht das beste Programm — sondern die Hochschule, die den Interessenten am schnellsten persönlich erreicht.

Zwei Anwendungsbereiche: Studierendengewinnung und B2B-Partnerschaften

Anwendungsbereich 1: Admissions — Studieninteressierte kontaktieren

Hier geht es um Warm Leads: Personen, die bereits Interesse bekundet haben — über ein Kontaktformular, einen Info-Tag, eine Messe oder eine Online-Bewerbung. Das ist kein Cold Calling und unterliegt nicht den Einschränkungen von § 7 UWG.

Typische Szenarien:

  • Rückruf nach Online-Bewerbung oder Informationsanfrage
  • Nachverfolgung nach Infoveranstaltungen und Hochschulmessen
  • Begleitung zugelassener Bewerber bis zur Einschreibung
  • Relance bei unvollständigen Bewerbungen
  • Wartelisten-Kommunikation

Anwendungsbereich 2: B2B — Unternehmenspartnerschaften aufbauen

Hier geht es um Kaltakquise bei Unternehmen: Anrufe bei HR-Leitern, Personalentwicklern oder Geschäftsführern für duale Studienprogramme, Praxissemester-Kooperationen oder Executive Education. Das ist B2B-Kaltakquise und unterliegt § 7 UWG (mutmassliches Einverständnis genügt).

Typische Szenarien:

  • Duale Studienpartner gewinnen
  • Executive-Education-Programme an HR-Abteilungen verkaufen
  • Praxissemester- und Werkstudenten-Kooperationen initiieren
  • Forschungskooperationen anbahnen

Admissions: So kontaktieren Sie Studieninteressierte effektiv

Optimale Anrufzeiten für Studieninteressierte

ZeitfensterEffektivitätBegründung
Di-Do 10:00-12:00HochVorlesungspausen, gute Erreichbarkeit
Di-Do 17:00-19:00Sehr hochNach Vorlesungen/Arbeit, entspannte Atmosphäre
Samstag 10:00-12:00HochBesonders für Berufstätige (berufsbegleitendes Studium)
Montag frühMittelSemesterstart-Stress möglich
Freitag nachmittagGeringWochenend-Modus

Struktur eines Admissions-Gesprächs

01

Persönlicher Einstieg (20 Sekunden)

20 Sek.

Guten Tag, Frau Schmidt, mein Name ist Anna Weber von der [Hochschule]. Ich rufe an, weil Sie sich für unseren [Studiengang] interessiert haben. Ich würde Ihnen gerne ein paar Fragen beantworten und schauen, ob das Programm zu Ihren Zielen passt. Haben Sie kurz 5 Minuten?

Warum das funktioniert: Persönlich, bezieht sich auf die Anfrage, bietet sofortigen Mehrwert.

02

Bedürfnisermittlung (3-4 Minuten)

3-4 Min.

Fragen für Studieninteressierte:

  • Was hat Sie an unserem Programm besonders angesprochen?
  • Welche beruflichen Ziele verfolgen Sie mit dem Studium?
  • Planen Sie ein Vollzeit- oder berufsbegleitendes Studium?
  • Wann möchten Sie idealerweise starten?
  • Schauen Sie sich auch andere Programme an?

Die letzte Frage ist entscheidend: Sie zeigt Ihnen, wer Ihre Mitbewerber sind und worauf der Interessent Wert legt.

03

Programmstärken hervorheben (1-2 Minuten)

1-2 Min.

Basierend auf den genannten Zielen: gezielt die Programmaspekte betonen, die zum Interessenten passen.

Sie haben erwähnt, dass Ihnen der Praxisbezug wichtig ist. Unser Programm beinhaltet ein integriertes Praxissemester bei einem unserer 120 Partnerunternehmen — darunter [relevante Unternehmen für seine Branche]. 85 Prozent unserer Absolventen haben innerhalb von 3 Monaten eine Festanstellung.

04

Nächster Schritt (30 Sekunden)

30 Sek.

Ich schlage vor, dass wir Ihnen eine Einladung zu unserem nächsten Campus-Tag am [Datum] schicken — dort können Sie das Team kennenlernen und eine Probevorlesung besuchen. Soll ich Sie dafür vormerken?

Oder bei fortgeschrittenem Interesse:

Möchten Sie mit der Bewerbung starten? Ich kann Ihnen den Link schicken und stehe für Fragen zur Verfügung.

Typische Einwände von Studieninteressierten

Ich warte noch auf eine Zusage von einer anderen Hochschule.

Das verstehe ich — es ist wichtig, alle Optionen zu kennen. Darf ich Ihnen bis [konkretes Datum] eine Entscheidungshilfe schicken? Ich stelle Ihnen eine Vergleichsübersicht zusammen, die die Stärken unseres Programms für Ihre Ziele zeigt. Und ich melde mich am [Datum] noch einmal — dann können wir offene Fragen klären.

Die Studiengebühren sind zu hoch.

Das ist ein berechtigter Punkt. Lassen Sie mich Ihnen unsere Finanzierungsoptionen zeigen: wir bieten Stipendien für [Kriterium], Ratenzahlung und Bildungskredite über die KfW. Außerdem amortisiert sich die Investition durch das höhere Einstiegsgehalt unserer Absolventen — im Durchschnitt [Betrag] über dem Branchendurchschnitt.

Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich studieren möchte.

Das ist völlig in Ordnung. Genau dafür sind wir da. Haben Sie Lust, an einer Probevorlesung teilzunehmen? Das gibt Ihnen ein Gefühl dafür, wie der Alltag aussieht — ohne jede Verpflichtung.

B2B: Unternehmenspartnerschaften per Telefonakquise aufbauen

Zielgruppen für B2B-Partnerschaften

PartnerschaftstypEntscheiderEinstiegsthema
Duales StudiumHR-Leiter, AusbildungsleiterNachwuchsgewinnung, Fachkräftemangel
Executive EducationPersonalentwicklung, CEOFührungskräfteentwicklung
PraxissemesterHR, FachabteilungsleiterTalentpipeline, Projektkapazität
ForschungskooperationF-und-E-Leiter, CTOInnovation, Technologietransfer

Gesprächsstruktur für B2B-Partnerschaften

01

Einstieg mit Branchenbezug (20 Sekunden)

20 Sek.

Guten Tag, Frau Müller, mein Name ist Thomas Weber von der [Hochschule]. Ich rufe an, weil wir gerade unser duales Studienprogramm im Bereich [Fachrichtung] erweitern und gezielt Partnerunternehmen in der [Branche] suchen. Ihr Unternehmen passt von der Größe und Ausrichtung her ideal. Haben Sie kurz 3 Minuten?

02

Bedarfsermittlung (2-3 Minuten)

2-3 Min.
  • Wie gewinnen Sie aktuell Ihren Nachwuchs — klassische Ausbildung, Trainee-Programme oder duales Studium?
  • Haben Sie Schwierigkeiten, qualifizierte Bewerber für technische oder kaufmännische Positionen zu finden?
  • Arbeiten Sie bereits mit Hochschulen zusammen?
03

Wertversprechen (30 Sekunden)

30 Sek.

Unsere dualen Studierenden arbeiten ab dem ersten Semester in Ihrem Unternehmen. Sie bilden Nachwuchs aus, der ab Tag 1 Ihre Prozesse kennt — und binden Talente früh an Ihr Unternehmen. Die Studiengebühren sind steuerlich absetzbar und die Bindungsquote liegt bei über 80 Prozent.

Was ein Power Dialer für Hochschulen verändert

KennzahlOhne DialerMit Power DialerVerbesserung
Kontaktierte Interessenten pro Tag60-80150-2002-3x
Gespräche pro Stunde10-1530-403x
Kampagnendauer (500 Interessenten)2 Wochen2-3 Tage-80 %
EinschreibungsquoteBasis+40-60 %Signifikant

Typischer Workflow:

  1. Export der Interessentenliste aus dem Campus-Management-System (CSV)
  2. Import in den Power Dialer
  3. Telefonblöcke: 2-3 Stunden pro Tag während der optimalen Zeitfenster
  4. Ergebnisse (Status, Notizen) zurück ins Campus-System übertragen

Spezifische Anwendungsfälle für Hochschulen

Bewerbungskampagnen: Nach Bewerbungsschluss systematisch alle zugelassenen Bewerber kontaktieren. Ziel: Einschreibungsquote maximieren, bevor die Konkurrenz den Kontakt übernimmt.

Info-Tag-Nachverfolgung: Jeden Besucher einer Infoveranstaltung innerhalb von 48 Stunden telefonisch kontaktieren. Die persönliche Nachverfolgung verdoppelt die Bewerbungsquote gegenüber einer automatischen E-Mail.

Wartelisten-Management: Wartelisten-Kandidaten regelmäßig über ihren Status informieren und Interesse aufrechterhalten. Ein Power Dialer systematisiert diese Relance-Zyklen.

B2B-Partnerakquise: Gezielte Kampagnen an HR-Leiter für duale Studienprogramme. Mit Power Dialer 50-80 Unternehmen pro Tag kontaktieren — in der richtigen Branche, zur richtigen Zeit.

Fazit: Persönlicher Kontakt entscheidet über die Kohortengröße

Im Wettbewerb um Studierende und Unternehmenspartner ist die telefonische Kontaktaufnahme der stärkste Hebel. E-Mails werden ignoriert, Infobroschüren landen im Papierkorb — aber ein persönliches Gespräch schafft die emotionale Bindung, die zur Einschreibung oder Partnerschaft führt.

Der Schlüssel liegt in der Geschwindigkeit (innerhalb von 24 Stunden nach Anfrage), der Systematik (jeder Interessent wird kontaktiert, keiner fällt durch) und dem richtigen Tool (Power Dialer für Volumen ohne Qualitätsverlust).

Für den B2B-Bereich (Unternehmenspartnerschaften) gilt im deutschen Markt: § 7 UWG erlaubt Kaltakquise bei mutmasslichem Einverständnis. Ein HR-Leiter, der Nachwuchs sucht, hat plausibles Interesse an einem dualen Studienprogramm.

Konto erstellen — Skipcall hilft Hochschulen, mehr Interessenten schneller zu kontaktieren: CSV-Import, Power Dialing und automatische Anrufbeantworter-Erkennung.

ST

Autor

Skipcall Team

Dieser Artikel wurde vom Skipcall-Team auf Basis von Feedback aus über 200 B2B-Vertriebsteams erstellt.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Innerhalb von 24 Stunden. Hochschulen, die Interessenten am selben oder nächsten Tag telefonisch kontaktieren, erzielen eine dreimal höhere Einschreibungsquote als solche, die mehr als 72 Stunden warten. Bei Online-Anfragen (Website, Studienplatz-Portale) ist ein Rückruf innerhalb von 1 bis 2 Stunden ideal.
Wenn der Interessent ein Kontaktformular ausgefüllt, eine Infoveranstaltung besucht oder eine Bewerbung eingereicht hat, liegt eine ausdrückliche oder konkludente Einwilligung vor. Das ist kein Cold Calling im Sinne von Paragraph 7 UWG. Kalte Akquise ohne vorherigen Kontakt ist bei Privatpersonen (B2C) nicht erlaubt.
Ohne Dialer führt ein Berater 10 bis 15 Gespräche pro Stunde, also 60 bis 80 Kontakte pro vollem Tag. Mit einem Power Dialer steigt das auf 30 bis 40 Gespräche pro Stunde. Das bedeutet: 500 Interessenten in 2 bis 3 Tagen statt in 2 Wochen.
Drei Optionen: spezialisierte Campus-Management-Systeme wie CampusNet oder HISinOne für die Verwaltung, allgemeine CRM-Systeme wie HubSpot oder Salesforce Education Cloud für das Beziehungsmanagement, und Power Dialer wie Skipcall für die Telefonkampagnen. Viele Hochschulen kombinieren ein Campus-Management-System mit einem Power Dialer per CSV-Import.
Der häufigste Einwand. Nicht drängen, aber positiven Handlungsdruck erzeugen: eine konkrete Antwortfrist setzen (zum Beispiel bis Freitag 18 Uhr), eine Zusammenfassung der Programmstärken per E-Mail senden, und 48 Stunden vor Fristablauf erneut anrufen. Die persönliche Ansprache macht den Unterschied.
Ja. Für die Akquise von Unternehmenspartnern für duale Studienprogramme, Executive Education oder Praxissemester-Kooperationen ist ein Power Dialer ideal. Hier gelten die gleichen Regeln wie bei jeder B2B-Kaltakquise: mutmassliches Einverständnis nach Paragraph 7 UWG genügt.

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